Alle zwei Jahre findet in der Pfarrei Hengersberg das Pfarrfest statt, das von vielen Menschen aus Hengersberg und Umgebung gerne besucht wird. In diesem Jahr wurde der Gottesdienst erstmals im Feuerwehrhaus Hengersberg abgehalten, was gut angenommen wurde. In seiner Begrüßung betonte Pater Thomas, dass der Gottesdienst heute an einem Ort stattfinde, von dem aus sich Feuerwehrleute auf den Weg machen, um Menschen zu helfen. Manchmal gehe es dabei um Leben und Tod. In seiner Predigt wies Pater Thomas darauf hin, dass die Pfarreien in den umliegenden Pfarrverbänden im sogenannten Pastoralen Raum zukünftig noch stärker zusammenarbeiten werden.
Nach dem Gottesdienst hieß Daniel Luksch, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, die Anwesenden willkommen und stellte das bunte und vielfältige Programm vor. Sein besonderer Dank galt der Freiwilligen Feuerwehr Hengersberg, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.
Beim Pfarrfest wurde der Startschuss für die Spendensammlung zur Renovierung der Josefikapelle gegeben. Eine ansprechend gestaltete Fotoreihe zeigte die notwendigen Arbeiten am Mauerwerk und an den Glasfenstern. In den kommenden Monaten und Jahren werden der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung versuchen, die benötigte Geldsumme zu erzielen, um dieses kleine Schmuckstück für den Ort zu erhalten. Derzeit liegen bereits Spendentüten bei der Josefikapelle aus.
Die Gäste genossen nicht nur das Angebot der Essensstände, sondern hatten auch sichtlich Freude am Losekauf und an der von Peter Abart professionell moderierten Verlosung. Für viel Spaß sorgte die Versteigerung des Glockenklöppels der Rohrbergkirche, dessen Preis sich von anfangs 20 Euro auf 660 Euro erhöhte. Glückliche Besitzerin ist seit Sonntag Manuela Luksch.
Für gute Laune sorgte das Duo „Sigl Memories“. An diesem Tag spielten sie für Gotteslohn. Zudem erfreuten die Gesangseinlagen der Singspatzen unter der Leitung von Sabine Rössert-Koye sowie der drei Caritas Kindergärten aus Hengersberg für gute Stimmung im Feuerwehrhaus.
An den vielen Ständen rundherum fand sich für jedes Alter etwas. Die Kleinen spielten in der Hüpfburg oder nahmen an kreativen Angeboten bei den Pfadfindern teil, andere stöberten auf dem Flohmarkt und kaum jemand konnte dem Kuchenbuffet des Katholischen Deutschen Frauenbundes widerstehen, das dankbar angenommen wurde. Alternativ zum Bier gab es einen Weinstand mit Wein aus dem Eine-Welt-Laden der von der Kath. Arbeitnehmerbewegung betreut wurde.
Das Motto „Wir machen was zusammen“ wurde perfekt umgesetzt. Viele helfende Hände ermöglichten einen reibungslosen und harmonischen Ablauf.
„Hut ab vor all den freiwilligen Helfern und Helferinnen, die dieses schöne Fest organisiert haben“, meinte einer der Besucher des Pfarrfests.
Auch Daniel Luksch, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, bei dem alle Fäden zusammenliefen, zeigte sich sehr erfreut über das gelungene Pfarrfest 2026: „Der Aufwand hat sich gelohnt, und ich bin sehr froh und stolz auf die vielen Menschen, die das ermöglicht haben: angefangen bei den Minis über die Pfarrfinder, den Frauenbund, die Feuerwehr, die Veteranen, den Caritasverein, die Chöre, Vereine und Gruppen und nicht zuletzt die Mitglieder des Pfarrgemeinderats. Ihnen allen gilt mein großer Dank. Auf ein Neues in zwei Jahren.“



