Passend zur Urlaubszeit und den bevorstehenden Sommerferien fand auf dem Rohrberg ein Familiengottesdienst zum Thema ‚Zur Ruhe finden‘ statt.
Pater Thomas führte mit einleitenden, nachdenklich machenden Gedanken in das Thema ein. Drei Kinder trugen die Kyrierufe mit der Bitte um Ruhe und Frieden und der Begleitung durch den guten Hirten, Jesus, vor.
In seinen Predigtgedanken führte der Geistliche in kindgemäßer Sprache aus, wie einfach und unkompliziert wir Menschen, ebenso wie Jesus es tat, mit unserem Vater im Himmel reden können. Jesus Christus sagt uns, dass wir jederzeit mit unseren Sorgen, unserer Angst und Unruhe sowie unserem Stress zu ihm und Gott kommen dürfen und uns bei ihm ausruhen.
Einige Kinder und ein Mitglied des Arbeitskreises Liturgie stellten abschließend ein paar Ideen vor, wie man zur Ruhe kommen könne:
- indem man auf seinen Atem und den Herzschlag achte und bewusst ein- und ausatme
- statt ständig am Handy zu hängen, die Natur entdecken, Vögel zwitschern hören, Blumen und Bäume entdecken und bestaunen
- eine Fahrradtour mit der Familie machen, Bewegung hilft beim Abschalten und man vergisst so manche Sorge
- auch mal in die Kirche gehen und sich still hinsetzen, wenn kein Gottesdienst ist, und die Ruhe genießen Zwischen der Predigt und diesen Gedanken sang der Kinderchor unter Leitung von Sandra Einberger-Marignoni das schöne, eingängliche Lied ‚Zeit für Ruhe, Zeit für Stille‘. Die fröhliche, frische musikalische Umrahmung durch den Chor bereicherte den Gottesdienst sehr.
In den Fürbitten trugen weitere Kinder Bittrufe für unruhige, getriebene Menschen, Personen, die ausgebrannt sind, sich um andere kümmern und sorgen oder auf der Suche nach Sinn, Orientierung und Begleitung sind, vor.
Mit dem besinnlichen Schlussgebet durch ein weiteres Mitglied des AK, dem Segen durch den Priester und der Austeilung von Mandalas zum Ausmalen an die Teilnehmenden endete der Gottesdienst. Sicher ließ er die eine oder den anderen zur Ruhe kommen und regte an, die freie Zeit, gerade im Sommer oder Urlaub, auch mal anders zu nutzen und den Stress und die übliche Hektik hinter sich zu lassen.
Text und Fotos: Christine Kremheller



